Maßnahmen

Pflegeumstellung

In Siedlungen werden Rasenflächen oftmals vierzehntägig oder gar wöchentlich gemäht. Mahdgut wird als Dünger liegen gelassen. Manchmal entpuppen sich solche Flächen als spannend und artenreich, wenn den Kräutern Zeit zum Aufwachsen und Ausblühen gelassen wird. Hier reicht dann eine Umstellung in der Pflege (spätere und wenigere Schnitte sowie konsequentes Abräumen des Mahdguts). Auf jeglichen Dünger sollte verzichtet werden. (Mehr zur Pflege von Saumbiotopen)

Aufwertungsmaßnahmen bestehender Flächen

Fehlen in der Fläche typische Arten des Wiesenstandortes, können solche Flächen mit einfacher Lücken- oder Streifeneinsaat sowie Initialpflanzungen angereichert werden. Bei einer Lückeneinsaat bzw. Initialplanzung wird in vorhandene oder künstlich geschaffene Lücken das passende Saat- oder Pflanzgut eingebracht. Über die Jahre breiten sich die Wildpflanzen in ihrem Bestand weiter aus.
Die Streifeneinsaat eignet sich besonders bei größeren Flächen und kann nach der sogenannten „Burri-Methode“ angewandt werden. (Siehe unter Infomaterial)

Neuanlage

Bei Straßen- und Radwegeneubau, Bauvorhaben an unterirdischen Infrastrukturen (Erdkabel, Kanalbauten, Gasleitungen etc.) oder gar ganzen Quartiersentwicklungen können Neuanlagen von vorneherein geplant werden. Hier muss besonders beim (Wieder-)Bodenaufbau Acht gegeben und kein Humus aufgebracht werden! Einen schematischen Überblick finden Sie unter Infomaterial.

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