Gute Beispiele aus Vorarlberg

Auf dem Dach der Volksschule Lauterach Dorf befinden sich vier Freiluftklassen, geschützt vom Schatten alter Baumkronen. Durch die Ansaat regionaler Wildblumen wurde auf dem Schuldach ein nachhaltiger und lebendiger Lebensraum geschaffen, der nicht nur die Schulkinder begeistert.


Ein extensiv begrüntes Carportdach mit Orchideen in Rankweil. Einmal im Jahr wird das artenreiche Dach gemäht. Vor 15 Jahren wurde eine typische Sedum-Kräuter-Mischung auf einer 5-8cm dicken Substratschicht aufgebracht. Die Orchideen haben sich später von selbst eingestellt.


Dieses Dach in Schlins besitzt ebenfalls nur eine geringe Substratschicht. Anders als in Rankweil hat sich hier eine trockenere Wiese mit Margeriten entwickelt, die ebenfalls einmal im Jahr gemäht wird. Ein Ersatzlebensraum für den überbauten Raum.


Das zweistöckige Stalldach in Röthis ersetzt die Weide, die verbaut wurde. Die Ziegen können nun auf ihrem eigenen Dach klettern und grasen. Damit erfreuen sie auch die ganze Nachbarschaft. Das 2018 erstellte Dach hält zudem das Regenwasser zurück und kühlt an heißen Tagen den Stall.


Ein blühender Arbeits- und Erholungsraum für Mitarbeitende im obersten Stockwerk. Die Dächer der Firma Omicron in der Gemeinde Klaus bieten Weitblick rund um und Einblick in die Welt der Wildbienen. Der vom Landschaftsgärtner Lothar Schmidt gestaltete Wildblumengarten ergänzt den naturnahen Lebensraum rund um die Gebäude.


Dachbegrünungen oder besser noch Biodiversitätsdächer fügen sich besonders in Hanglagen bestens ins Landschaftsbild. Im Bild das Biosphärenparkhaus in Sonntag. Dieses kräuterreiche Dach wird nur ein Mal im Jahr kontrolliert, ansonsten ist keine Pflege notwendig.


Auf dem Dach des Sozialzentrums im Herzen der Marktgemeinde Rankweil wird Biodiversität mit Energieeffizienz vereint. Die Vielfalt an heimischen Wildblumen, Kräutern, Gräsern und Moosen, die sich auf dem Dach etabliert hat, hat eine temperaturregulierende Funktion und ist ein wertvoller Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere.


Diese artenreiche Magerwiese auf einem Dach in Schlins ist etwa 30 Jahre alt und wurde bis auf in der Anwuchsphase kaum gepflegt. Tiere und Pflanzen können sich in solchen Lebensräumen ungestört entfalten.

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