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Interreg-Projekt "Blühender Bodenseeraum", Modul "natürlich bunt artenreich"
Laufzeit: 2016 – 2018
Projektbericht als Download


Artenvielfalt und Lebensqualität im Siedlungsraum schaffen

Ziel ist es, mehr Lebensräume und ein größeres Nahrungsangebot für bestäubende Insekten zu schaffen. Blütenbesuchende Insekten wie Hummeln, (Wild-)Bienen und Schmetterlinge haben eine zentrale Funktion in unseren Ökosystemen. Auf ihre Bestäubung sind 80 % der Blütenpflanzen und Feldfrüchte angewiesen. Durch die Verwendung von heimischen Pflanzen, Schaffung von artenreichen Standorten etc. kann auch im Siedlungsraum ein aktiver Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und auch für unsere Lebensqualität geleistet werden.

Wissensaufbau rund um naturnahe Begrünungsmethoden

Drei Jahre lang wurde in Fortsetzung des Projektes "...in Zukunft bunt und artenreich" praktisches Wissen rund um naturnahe Gestaltung und Anlage sowie Pflege und Entwicklung artenreicher Wiesenbestände auf öffentlichen Flächen gesammelt. Neben der Neuanlage von artenreichen Standorten lag ein besonderer Schwerpunkt in der Mahdgutübertragung sowie bei der Pflege und Aufwertung von bestehenden Beständen.

Fachleute aus Gemeinden und Naturschutz gemeinsam unterwegs

24 Gemeinden aus Vorarlberg und Liechtenstein entwickelten, pflegten oder gestalteten öffentliche Grünräume naturnah und tauschten Erfahrung und Wissen über Planung, Unterhalt und Öffentlichkeitsarbeit aus. Begleitet wurden sie von einem Team aus Ökolog*innen, Biolog*innen und Naturgärtner*innen aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Das Projekt war Teil des Interreg-Projektes „Blühendes Bodenseeland“ und fand in Vorarlberg im Rahmen des Landesprogramms Naturvielfalt in der Gemeinde statt.

Begrünungsmethoden ausprobieren und Erfahrungen sammeln

Auf sogenannten Erfahrungsflächen wurden Pflegeanpassungen, Aufwertungsmaßnahmen oder auch Neugestaltungen erprobt. Das Ziel war, artenreiche Wildbienenlebensräume zu entwickeln. In Workshops wurden Themen wie Ökologie der Wildbienen, Flächenentwicklung, Saat- und Mahdgutübertragung behandelt sowie durch gemeinsame Pflegeeinsätze praktisches Wissen gewonnen.

Partner und Beteiligte

Leadpartner: Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz (IVe)


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